Ist New York sicher?
Gefährlich oder nicht?
Schritt 1 der Reiseplanung: Vorbereiten

Sicherheit ist für viele das erste Thema, wenn es um New York geht. Und ja, New York ist eine große Stadt mit vielen Menschen, vielen Gegenden und vielen Eindrücken. Gleichzeitig ist sie heute deutlich sicherer als ihr Ruf – vor allem in den Vierteln, in denen sich Besucher normalerweise aufhalten.
Ich lebe hier und bewege mich täglich durch die Stadt. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit und gesundem Menschenverstand kommst du in New York sehr gut zurecht.
Wie sicher ist New York heute?
New York gehört inzwischen zu den sichersten Großstädten in den USA. Besonders Manhattan, große Teile von Brooklyn und Queens gelten als sehr sicher – gerade tagsüber, aber auch abends.
Viele Sorgen entstehen durch Filme, Serien oder alte Klischees. Die Realität ist meist deutlich unspektakulärer. Gewaltverbrechen gegenüber Touristen sind selten. Was eher vorkommt, ist ganz normale Großstadt-Kriminalität wie Taschendiebstahl oder kleinere Betrugsversuche.
Typische Situationen, in denen du aufmerksam sein solltest
Wie in jeder Metropole gibt es Momente, in denen es sinnvoll ist, besonders aufmerksam zu sein:
sehr volle Orte wie Times Square oder große Events
öffentliche Verkehrsmittel spät abends
Gegenden, die leer und schlecht beleuchtet sind.
Das bedeutet nicht, dass diese Situationen automatisch gefährlich sind. Es geht eher darum, präsent zu bleiben, statt gedankenlos unterwegs zu sein.
U-Bahn und öffentlicher Nahverkehr
Die New Yorker U-Bahn ist eines der wichtigsten Verkehrsmittel der Stadt – und wird von Millionen Menschen täglich genutzt, auch von Touristen.
Tagsüber und abends ist sie in der Regel problemlos nutzbar. Nachts gilt wie überall: Wenn ein Waggon leer wirkt oder sich etwas „komisch“ anfühlt, geh einfach in einen anderen Wagen oder nimm den nächsten Zug.
Ein guter Platz ist oft der mittlere Bereich des Waggons oder ein Wagen, in dem mehrere andere Fahrgäste sitzen. Deinem Bauchgefühl zu vertrauen ist hier wichtiger als jede Regel.
Gegenden: Was du wissen solltest
Die meisten Besucher bewegen sich automatisch in sicheren Gegenden, ohne darüber nachzudenken. Manhattan südlich des Central Parks, viele Teile von Brooklyn wie Williamsburg, DUMBO oder Brooklyn Heights sowie zentrale Bereiche von Queens gelten als unproblematisch.
Es gibt Viertel, die weniger touristisch sind oder nachts eher gemieden werden – diese liegen aber meist nicht auf klassischen Reiserouten. Wenn du unsicher bist, hilft ein kurzer Check vorab oder einfach die Frage: Würde ich mich hier gerade wohlfühlen?
Kleinkriminalität statt „echter Gefahr“
Das häufigste Sicherheitsproblem in New York ist keine Gewalt, sondern Kleinkriminalität:– offene Taschen– Handys in vollen Menschenmengen– offensichtliche Wertgegenstände
Wenn du deine Sachen im Blick behältst und nicht alles offen mit dir herumträgst, bist du schon sehr gut aufgestellt.
Mein persönlicher Sicherheits-Quick-Guide
Das sind die Dinge, die ich selbst täglich beherzige:
aufmerksam laufen, nicht komplett abgelenkt
Wertgegenstände nah am Körper tragen– nachts eher belebte Straßen wählen
auf das eigene Bauchgefühl hören
im Zweifel einen Schritt weitergehen oder die Seite wechseln
Das ist keine Liste aus Angst, sondern aus Erfahrung.
Und ganz wichtig: Kein Grund zur Sorge
New York ist keine Stadt, in der man ständig Angst haben muss. Im Gegenteil: Sie ist lebendig, offen und voller Menschen, die einfach ihrem Alltag nachgehen.
Du bist hier, um die Stadt zu genießen. Wenn du ein paar Grundregeln kennst, ist das super. Wenn du sie mal vergisst, ist das auch okay. New York funktioniert – auch für Besucher.
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